Szlezwig-Holsztyn

Neustadt Holsztyn





Kwatera wojenna robotników przymusowych jeńców wojennychi więźniów obozów koncentracyjnych na Ev. Nord-Südfriedhof. Maria Dybowska pochowana została w innym miejscu na tym cmentarz, grób został zniwelowany,

: Maria Dybowska z bratem Franciszkiem

(…….)

Sehr geehrter Ministerpräsident Torsten Albig! Meine Damen und Herren!

Meine Tante wurde mit dem Gefangenentransport am 17.05.1941 unter der Nummer 81/2298, als Zwangsarbeiterin von Warszawa nach Stolp, (Słupsk), zur Familie Max Rabow verschickt. Ich möchte daran hinweisen dass das sie dort nicht freiwillig zum Urlaub gegangen ist!

Am 17.04.1945 starb sie in Neustadt in Holstein im Landeskrankenhaus an Pneumonie. Wie und wann sie dort kam ist mir unbekannt. Wahrscheinlich zu Fuß teilte sie das Egzodus den deutschen Flüchtlingen aus Ostpreußen. Ich weiß nur dass sie in letzten Monaten ihres Lebens gezwungen wurde die Gräben für die deutsche Verteidigung zu graben und ist an Lungenentzündung erkrank, infolge dessen verstorben.

Im Folge des Krieges hat man uns in Polen für über 40 Jahren hinter den Eisernen Vorhang versperrt. Meinem Vater nach dem Krieg gelang nur festzustellen wo und wann sie gestorben ist. Jetzt ist er schon 84 Jahre alt und ich habe die Suche nach Maria Spuren übernommen. Vor einem Jahr stellte ich fest, dass Maria Dybowska am Evangelischen Friedhof in Neustadt in Holstein begraben wurde. Jedoch im Jahre 1970, nach 25 Jahren, ihr Grab wurde nivelliert und den Platz in zwei Gräber aufgeteilt. Die Überreste meiner Tante nach Angeben der Friedhofsverwaltung wurden nicht umgesetzt.

Meine Tante wurde als Kriegsgefangene nach Deutschland verschleppt und infolge dessen verstorben. Also Ihr Grab als Grab einer Opfer des Krieges, sollte als Kriegsgrab anerkannt werden und dürfte nicht vernichtet werden. Es geschah jeden anders. Daher ersuche ich Sie um:
1. Eine Erklärung, warum der Grab meiner Tante nicht als Kriegsgrab anerkannt wurde?
2.Den Grab meiner Tante Maria Dybowski wieder zu errichten, oder mindestens eine Tafel mit Ihrem Namen dort aufzustellen.

Meine Tante wurde in Tschechoslowakei geboren. Ihr Vater war Pole, ihre Mutter Tschechin, (die beiden haben sich im Folge des Ersten Weltkrieges kennengelernt), aber Ihre Großmutter war eine Sudetendeutsche, also in Ihren Wehnen gab es auch deutsches Blut. Sie war eine Mitteleuropäerin im Sinne, wie wir es heutzutage verstehen. Und sie ist als Opfer dieses Krieges ums Leben gekommen, 23 Jahre alt! Zu jung zum sterben. Niemand hat sie etwas angetan. Wiederstellen Sie bitte die Erinnerung von Maria Dybowska.

Stefan Dybowski

Maj 2012



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